Inhaltlich ist der D-Trainer so konzipiert das man sich um die Grundtechniken Baggern, Pritschen und Schlagtechnik (Angriffsschlag mit Stemmschritt und der Angriffsaufschlag/Rotationsaufschlag) und das 1:1 - 2:2 kümmert. Weitere wichtige Ausbildungspunkte sind die Themen: Koordinatives Aufwärmen, Trainerverhalten, Fehlererkennung und Fehlerkorrektur. In den meisten Trainerausbildungen müssen Situationen simuliert werden. Im Falle der diesjährigen D-Trainer Ausbildung gab es einen Punkt, der sehr der Realität entsprach, und daher nicht simuliert werden musste: Platzmangel. 32 Teilnehmer, 1 Referent, 1 Volleyball Feld (Freizonen hinter dem Feld jeweils 30 cm, seitlich jeweils 1 Meter und Deckenhöhe ca. 6 Meter). Kreativität und Organisationsgeschick waren gefragt.

Die Thematik des koordinativen Aufwärmens wurde praktische nah vermittelt und brachte die 32 Teilnehmer auch gleich am Samstagmorgen ordentlich ins Schwitzen, was sich natürlich auch auf das Klima in der Mini-Halle enorm auswirkte.

Über ein „kalt werden“ brauchte man sich hier keine Sorgen machen. Der Samstagvormittag wurde für die Thematik Baggertechnik, Trainings- und Übungsformen so wie die passenden Spielformen 1vs1 und 1mit1 genutzt. Am Samstagnachmittag ging es an die Pritschtechnik und deren Übungs- und Spielformen.

Der Sonntag beinhaltet dann noch die Thematik Schlagtechnik, Stemmschritt und Aufschlag sowie die Hauptpunkte Fehlererkennung und Fehlerkorrektur. Dabei wurde besonders auf die Unterschiede zwischen Kinder und Jugendvolleyball und Erwachsenvolleyball hingewiesen.

Der Referent Marius Stucke sagt hierzu: „Es war eine sehr engagierte Truppe, die viele Fragen hatte, die ich hoffentlich auch alle beantworten konnte. Ich hätte gerne noch 1-2 Tage dran gehängt, dann wären wir auch noch deutlich weiter gekommen. Aber das müssen meine Kollegen dann halt in der C-Trainerausbildung tun. Für mich ist es wichtig, dass sie nun die aktuellen Technikleitbilder kennen und weitertragen. Und vor allem auch ihre Passion, Leidenschaft für den Volleyball an ihre Schützlinge weitergeben.“

Wir wünschen den 32 neuen D-Trainern Alles Gute auf ihrem Weg und hoffen dass wir einige bei dem C-Trainer oder anderen Fortbildungen wieder sehen.

Daher bleibt nur noch zu sagen: „keep the ball flying“.