Heute stand das letzte Spiel des VCO Rhein-Neckars aus. Zuerst machten wir uns anhand einer klassischen Übung des Komplexes 1 warm. Kurz darauf traf auch unser Gegner, Eppelheim, ein und nach dem Einschlagen begannen wir auch gleich das Spiel. Wie schon so oft, fanden wir nicht gleich ins Spiel rein und mussten viel zu viele Punkte durch Eigenfehler an den Gegner abgeben. Vor allem die katastrophale Abwehr machte es schwer, an Selbstsicherheit zu gewinnen. Im zweiten Satz sah es auch nicht besser aus. Es entstanden Unklarheiten bei den Dankeballsituationen und ein guter Angriff kam meist gar nicht zustande. Erst im dritten Satz bekamen wir wieder die Selbstsicherheit zurück, gingen kein Risiko ein, sondern spielten einfach nur angerschiert Volleyball. Auch der Einsatz der Abwehr konnten wir noch einmal erhöhen, so dass wir uns einen guten Vorsprung erspielen konnten. Doch gegen Ende des Satzes mussten wir noch einmal sicher. Ein paar gute Aktionen des Gegners und Unsicherheit machte sich breit. Deshalb mussten wir letztendlich die drei Sätze dem Gegner abgeben.

In der darauffolgenden Trainingseinheit analysierten wir noch einmal die einzelnen Abläufe der so wichtigen Grundtechnik. Wir begannen bei der Abwehr, bei der wir die genaue Position auf dem Spielfeld definierten. Wir trainierten vor allem die Reaktionsgeschwindigkeit, d.h. wir versuchten schnellstmöglich zu erkennen, wo der Ball hingeschlagen werden kann, um auf den Ball gefasst zu sein. In diesem Zusammenhang gingen wir auch noch einmal auf den Angriffsschlag ein, bei dem es sehr wichtig ist, dass der Ball immer am höchsten Punkt abgeschlagen wird ,d.h der Anlauf muss immer so gesetzt werden, dass man den Ball auch am höchsten Punkt schlagen kann.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass wir an diesem Lehrgang, vor allem was die Abwehr betrifft, um einiges voran gekommen sind. Dennoch müssen wir das Problem, dass wir erst gegen Ende des Spiels richtig dabei sind, schnellstmöglich bekämpfen.

Johannes Antoni